1. Woher & Wohin – eine Art Einleitung

Liebe Leser*innen,

wir begrüßen Sie ganz herzlich zu einer (ungewissen) Reise auf dem Weg in die Digitalisierung der Sozialen Arbeit. Bitte nehmen Sie Ihre Plätze ein, schnallen sich an und machen Sie es sich bequem.

Bequem?

Nein, das ist sicherlich der falsche Begriff. Vielmehr ist es uns ein Anliegen, dass Sie uns auf der “Reise zwischen den Welten” der Digitalisierung und der Sozialen Arbeit begleiten, Anregungen geben und den Weg nicht nur dieses Dokuments, sondern vielmehr den Weg der Sozialen Arbeit in die Digitalisierung aktiv mitgestalten.

Unser Anliegen für die vorliegende Version:

Wir wollen zeigen, warum und wozu es notwendig ist, sich aus Perspektive der Sozialen Arbeit mit den Entwicklungen der Digitalisierung auf unterschiedlichen Ebenen zu befassen und welche Zugänge (Denkfolien) hierzu vielleicht nützlich sein können.

Der Inhalt – Was müssen Sie lesen?

Für alle die langsam einsteigen wollen bieten wir zunächst Definitionsangebote (2) zu Digitalisierung und der Frage, warum und wozu (3) sich die Soziale Arbeit mit der Digitalisierung befassen sollte an. Für Menschen, die nicht ganz bei “0” starten wollen, bieten wir die Grafik Kommunikations- & Informationsmöglichkeiten (4) mit Erläuterungen an, gefolgt von unterschiedlichen Denkfolien (5) zum Perspektivwechsel: Diese sollen helfen, verschiedene Sichtweisen und Blickwinkel auf das Thema zuzulassen (aus Sicht von/auf Klientinnen, der Mitarbeiterinnen, der Organisationen sowie der Disziplin und Profession Sozialer Arbeit).

Abschließend, vergleichbar mit einem Blick in die Glaskugel, versuchen wir unsere Überlegungen zur Sozialen Arbeit der Zukunft anhand von “Wünschen” (6) zumindest anzureißen.

Sie sehen schon hier, dass Ihnen die Reise in diesem Dokument einiges abverlangt. Und wir hoffen, dass wir zum Diskurs um eine “gelingende” Digitalisierung Sozialer Arbeit beitragen können.

Gleichzeitig ist dieses Dokument als Aufruf zu verstehen, Räume zu schaffen: Räume des Austauschs, der Begegnung, der Kontroverse – sowohl örtlich gebunden, als auch digital abgebildet, offene Räume für unterschiedliche Akteur*innen der Sozialen Arbeit, aber auch anderer Fachrichtungen und gesellschaftlichen Gruppierungen.

Anleitung zum Lesen

Zum Ende der “Einleitung” wollen wir Ihnen noch eine Art “Anleitung zum Lesen” und Verstehen dieses Dokuments an die Hand geben. Dabei ist es dienlich, ein weiteres zentrales Anliegen deutlich zu machen:

» Informationen bereitstellen,
Impulse setzen,
Irritation ermöglichen, und
zur Initiative anregen «

Dieses Dokument wollen wir verstanden wissen als eine nicht-abgeschlossene, hypertextuelle, offene und auf potentielles Wachstum angelegte Sammlung unterschiedlicher Herangehensweisen, wie das Thema Digitalisierung betrachtet und “angegangen” werden kann.

Diesem Verständnis ist inhärent, dass wir hier bestimmte Aspekte lediglich kursorisch behandeln, Aus- und Weglassungen bewusst in Kauf nehmen und um Komplexitätsreduzierungen nicht umhinkommen. Ebenso neigen wir hier und da zu Zuspitzungen und nutzen kontrastreiche Bilder. Wir werden in unseren Ausführungen anhand von Beispielen Belege zu liefern und versuchen, dadurch vor allem zum Weiterlesen und zur Recherche anzuregen.

Wir hoffen, dass Sie durch unsere Impulse wertvolle Informationen für sich gewinnen und beim Lesen vielleicht sogar die ein oder andere Irritation zulassen können.

#digitaleSoA – Beteiligungsmöglichkeiten

Hashtag #digitaleSoA

Sie möchten zu dem Thema “Digitalisierung in der Sozialen Arbeit” in Netzwerken (Social Media) schreiben oder sich austauschen? Wir schlagen hierfür den Hashtag #digitaleSoA vor: Beziehen Sie sich gerne auf dieses Dokument, bringen Sie eigene Gedanken, weitergehende Aspekte, berechtigte Kritik, Anmerkungen oder Hinweise ein. Besprechen Sie das vorliegende Dokument in eigenen Beiträgen oder nehmen es gerne in Linksammlungen auf.

2.
3.
4.
5.
6.
2.

2. Digitaliwas? Definitionsangebote

Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor? Gefühlt jede*r spricht derzeit von der “Digitalisierung” - entweder wie wichtig, disruptiv oder bedrohlich diese sei. In “die Digitalisierung” wird viel Hoffnung gelegt oder Schreckensszenarien aufgezogen und manchmal passiert sogar beides gleichzeitig. Keine Meinung zu dem Thema zu haben ist schon fast verdächtig, eine nüchterne Betrachtungsweise die Seltenheit.

[...]

3.

3. Auseinandersetzung mit Digitalisierung - Warum?

[...]

Sprachfähigkeit

Um bzgl. der “Digitalisierung” eine gewisse Sprachfähigkeit entwickeln zu können, bedarf es einer dezidierten Auseinandersetzung mit ebendieser - sowohl theoretisch als auch ganz praktisch. Denn nur auf dieser Grundlage lassen sich zum Beispiel Entscheidungen überhaupt erst (gemeinsam) treffen, nachvollziehen und vor allem davon betroffenen Menschen transparent vermitteln. Darüber hinaus sind wir aufgrund unseres professionellen Selbstverständnisses insofern angehalten sprachfähig zu sein, da nur so die eigene fachliche Positionierung begründet werden kann - hier sind sowohl befürwortende als auch ablehnende Positionen betroffen.

[...]

a) Warum?

b) Wozu?

 

 

4.

4. Kommunikations-  & Informationsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit

Ausgemachtes Ziel dieser Handreichung ist es insbesondere die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung in den Blick zu nehmen. Im vorherigen Punkt “Worüber reden wir bei ‘Digitalisierung’” beschrieben wir die Mehrdeutigkeit des Begriffs. Die Komplexität wird erneut deutlich, wenn wir folgende Grafik “Kommunikations- & Informationsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit” genauer betrachten.

 

6.

6. Blick in die Glaskugel oder: Wünsche der Autoren

1. Digitale Kompetenzen in Studium und Ausbildung integrieren

2. Soziale Organisationen zukunftsfähig gestalten

3. Räume des Austauschs und der Zusammenarbeit schaffen

4. Digitalisierung geschieht nicht um der Digitalisierungs Willen

5. Fehlerfreundlichkeit zulassen

6. Eigene Gehversuche wagen

7. Männerüberschuss beenden

8. Über Zukunftsforschung und Wahrsagerei und die Begleitung ins Ungewisse

9. Über Katalysatoren, Aggregatoren und Offenheit

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