4. Kommunikations- & Informationsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit

Ausgemachtes Ziel dieser Handreichung ist es insbesondere die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung in den Blick zu nehmen. Im vorherigen Punkt “Worüber reden wir bei ‘Digitalisierung’” beschrieben wir die Mehrdeutigkeit des Begriffs. Die Komplexität wird erneut deutlich, wenn wir folgende Grafik “Kommunikations- & Informationsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit” genauer betrachten.

Das Internet mit all seinen (denkbaren) Diensten (sowohl für “Endkunden”, wie “Business Anwendungen”) ist als Grundlage vorausgesetzt (wobei eine Begrenzung auf das “helle” Internet hier notwendig ist – in Unterscheidung zum Darkweb).

Wir zeigen hier exemplarisch ein Netz an möglichen Kommunikationswegen oder Informationsflüsse (einseitige und wechselseitige, synchrone wie asynchrone). Deutlich wird hieran, – bei gebotener Komplexitätsreduktion – dass die Akteur*innen (Individuen, Gruppen, Systeme) entweder miteinander in eine Kommunikation einsteigen und/oder (gegenseitig) Informationen abrufen können.

An so genannten Irritationspunkten kann von anderen Akteur*innen die Kommunikation/Information irritiert, ergänzt oder mitgelesen werden. Dabei ist stets zu bedenken, dass eine Parallelität i.S.v. gleichzeitig ablaufenden Prozessen mitgedacht werden sollte.

Ein simples Beispiel zur Veranschaulichung

Hier muss immer das Anfallen und die Auswertung aller Datensätze durch unterschiedliche Akteur*innen mitgedacht werden. Auch die Bereitstellung von Services in einer Reihe von Beteiligten.

  1. Klientin ↔ Funktionssystem(e) (bzw. hier agierende Akteurinnen)
  2. Klient*in ← Organisation
  3. Klient*in ↔ Klient*in
  4. Klient*in ↔ Professionelle(r)
  1. Ein(e) Klient*in sucht via Suchmaschine nach “Hilfe bei Überschuldung”. Die Suchmaschine schlägt mehrere Webseiten vor (meist mit lokalem Bezug).
  2. Auf einer Website der örtlichen Schuldnerberatungsstelle bekommt er/sie erste Informationen zu möglichen Maßnahmen, welche zu ergreifen wären.
  3. In einem Selbsthilfeforum ersucht der/die Klientin Unterstützung um “den Anfang zu finden”. Ein(e) Nutzerin des Forums weist auf die Online-Beratungs-Angebote eines überregionalen Trägers hin.
  4. Mittels Chat (textuell) und der Möglichkeit Dokumente via Upload bereit zu stellen, wird der/die Klient*in im quasi synchronen Austausch erstmalig beraten

Dieses Beispiel ließe sich noch deutlich weiter ausbauen, auch mit Kommunikation oder Informationseinholung ausgehend von bspw. den “Professionellen*”.

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2. Digitaliwas? Definitionsangebote

Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor? Gefühlt jede*r spricht derzeit von der “Digitalisierung” - entweder wie wichtig, disruptiv oder bedrohlich diese sei. In “die Digitalisierung” wird viel Hoffnung gelegt oder Schreckensszenarien aufgezogen und manchmal passiert sogar beides gleichzeitig. Keine Meinung zu dem Thema zu haben ist schon fast verdächtig, eine nüchterne Betrachtungsweise die Seltenheit.

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3. Auseinandersetzung mit Digitalisierung - Warum?

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Sprachfähigkeit

Um bzgl. der “Digitalisierung” eine gewisse Sprachfähigkeit entwickeln zu können, bedarf es einer dezidierten Auseinandersetzung mit ebendieser - sowohl theoretisch als auch ganz praktisch. Denn nur auf dieser Grundlage lassen sich zum Beispiel Entscheidungen überhaupt erst (gemeinsam) treffen, nachvollziehen und vor allem davon betroffenen Menschen transparent vermitteln. Darüber hinaus sind wir aufgrund unseres professionellen Selbstverständnisses insofern angehalten sprachfähig zu sein, da nur so die eigene fachliche Positionierung begründet werden kann - hier sind sowohl befürwortende als auch ablehnende Positionen betroffen.

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a) Warum?

b) Wozu?

 

 

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4. Kommunikations-  & Informationsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit

Ausgemachtes Ziel dieser Handreichung ist es insbesondere die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung in den Blick zu nehmen. Im vorherigen Punkt “Worüber reden wir bei ‘Digitalisierung’” beschrieben wir die Mehrdeutigkeit des Begriffs. Die Komplexität wird erneut deutlich, wenn wir folgende Grafik “Kommunikations- & Informationsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit” genauer betrachten.

 

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6. Blick in die Glaskugel oder: Wünsche der Autoren

1. Digitale Kompetenzen in Studium und Ausbildung integrieren

2. Soziale Organisationen zukunftsfähig gestalten

3. Räume des Austauschs und der Zusammenarbeit schaffen

4. Digitalisierung geschieht nicht um der Digitalisierungs Willen

5. Fehlerfreundlichkeit zulassen

6. Eigene Gehversuche wagen

7. Männerüberschuss beenden

8. Über Zukunftsforschung und Wahrsagerei und die Begleitung ins Ungewisse

9. Über Katalysatoren, Aggregatoren und Offenheit

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