Denkfolie #1: Mensch – Organisation – Profession

Zur Darlegung, wo sich Chancen der Digitalisierung für die Soziale Arbeit zeigen, ist die Dreiteilung in Mikro-, Meso- und Makroebene als eine erste Denkfolie möglich. Bezogen auf die Soziale Arbeit heißt dies: Wo liegen die Chancen für die Menschen (Mikroebene), wo liegen die Chancen für die Organisationen der Sozialwirtschaft (Mesoebene) und wo liegen die Chancen aus einer übergreifenden, die Soziale Arbeit als Profession und Disziplin betreffenden Ebene (Makroebene).

Mikroebene: Mensch
Die Mikroebene ist zu unterteilen in die Ebene der Mitarbeiterinnen sowie die Ebene der Menschen, die die Angebote Sozialer Arbeit in Anspruch nehmen. Lassen Sie uns mit den Mitarbeiterinnen beginnen, davon gibt es nämlich nicht mehr so viele:

Mitarbeiter*innen sind auch Menschen

Digitalisierung verändert! Digitalisierung verändert die Art, wie wir leben und arbeiten. Digitalisierung verändert, wie wir als Gesellschaft funktionieren, wie Politik funktioniert, wie wir wählen, wie wir Zukunft gestalten (können und wollen).

Ja, ich kann mich aus persönlichen Gründen gegen den Besitz eines Smartphones entscheiden und weiter Wählscheiben drehen. Aber ich kann nicht mit Jugendlichen arbeiten, ohne ein Verständnis deren aktueller Lebensweit zu haben. Ich kann in meiner Kita den Einsatz digitaler Technologien kritisch betrachten oder mich fragen, welche Bedeutung (über den komplexen Bereich des Ambient Assisted Livings hinaus) Digitalisierung denn nun hat. Und so weiter…

Sofern die Soziale Arbeit in Zukunft weiterhin Bedeutung haben soll, wird uns nichts anderes übrig bleiben, als sich mit Digitalisierung zu befassen. Wenn wir nicht sprachfähig sind auf unterschiedlichen Gebieten haben wir keine Chance, die Vertretung für unsere Nutzer*innen auch nur halbwegs angemessen zu übernehmen. Hier geht es nicht darum, auch noch ein halber Informatiker zu werden, sondern sprachfähig (s.o.) zu sein.

Der Spruch “Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.” ist hier passend. Wir kommen auch noch einmal zu den Mitarbeiter*innen zurück, wenn es um die Organisation geht.

Klientinnen, Nutzerinnen, Kund*innen

Auf der Ebene der Klientinnen Sozialer Arbeit werden die Chancen der Digitalisierung deutlich sichtbar, wenn Sie an den großen Bereich der “Inklusion” in all ihren Facetten digitaler Teilhabe denken: Angefangen von der Teilnahme an Veranstaltungen per Skype und anderen Tools, wenn der Zugang bspw. aufgrund von Krankheit oder Behinderung nicht möglich ist über die Möglichkeit, Texte auf Webseiten per Spracherkennung vorgelesen zu bekommen bis hin zu der Möglichkeit, eigene Interessen, bspw. im Rahmen einer Petition, formulieren und durchsetzen zu können, gibt es unzählige Chancen für die Teilhabe von Menschen, die sich erst durch die Digitalisierung ergeben haben. Ein diesbezüglich interessantes Projekt sind die PIKSL-Labore, die Menschen mit Beeinträchtigungen explizit zu Mentorinnen machen, die darüber die Möglichkeit haben, ihre ganz spezifischen Kompetenzen, ihre Expertise für die Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen, von Menschen und Organisationen einbringen zu können.

Als weiteres Beispiel für die Nutzung digitaler Technologien war in den letzten Jahren im Rahmen der Migrationsbewegungen zu sehen, dass sich nicht nur die direkt betroffenen Menschen per Smartphone über Hilfsangebote, sichere Fluchtrouten und vieles mehr informiert haben. Auch der Aufbau der Hilfeinfrastruktur lief zu großen Teilen über soziale Netzwerke und digitale Medien. Es haben sich kleine, lokale, aber auch große, bundesweite Netzwerke gebildet, die den zu uns kommenden Menschen schnell, unkompliziert und bedarfsgerecht Hilfe ermöglicht haben, selbstorganisiert und agil.

Anzuführen sind natürlich auch Aspekte wie eine schnellere und passgenaue, da hochgradig transparente Informationsgewinnung, das Finden des/der individuell richtigen Ansprechpartner*in, die Niedrigschwelligkeit im Zugang zu Beratungsleistungen (Online-Beratung) uvm.

Der berühmte Sozialarbeiter-Slogan bringt es auf den Punkt: Wenn Sie die Menschen noch dort abholen wollen, wo sie stehen, müssen Sie dorthin, wo die Menschen sind, in ihre Lebenswelt und damit: auch ins Netz!

Welche Entwicklungen sich durch zukünftige Technologien (bspw. Artificial Intelligence, Augmented und Virtual Technologies – aktuell Therapie via Smartphone) ergeben werden, lässt sich noch nicht absehen und nur erahnen. Gleichzeitig bedarf es auch hier einer Betrachtung der Entwicklungen, die die Chancen in den Vordergrund stellt, ohne die Risiken zu verkennen.

Nur so ist eine Nutzung der Technologien im Sinne (und unter Beteiligung) der Klientel sinnvoll möglich.

Kurz: Auf individueller Ebene verändert Digitalisierung die Art wie wir leben drastisch. Daraus resultiert, dass unsere Arbeitswelt ebenso wie die Lebenswelt der Nutzerinnen sozialer Dienstleistungen von Veränderungen unterschiedlichster Art betroffen ist, woraus sich die Notwendigkeit ergibt, dass Sie sich oder allgemein: dass sich Sozialarbeiterinnen mit ihrem individuellen Umgang mit der Digitalisierung befassen müssen.

Mesoebene: Organisationen der Sozialwirtschaft

Eine einheitliche Definition dessen, was unter den im Kontext der Veränderung der Arbeitswelt und der Digitalisierung angeführten Begriffe wie bspw. New Work, Zukunft der Arbeit oder Arbeit 4.0 verstanden werden kann, existiert nicht. Es ist auch nicht davon auszugehen, dass eine entsprechende Definition in absehbarer Zeit existieren wird, da die Auseinandersetzung mit der Zukunft der Arbeit unter den Bedingungen einer sich wandelnden Gesellschaft enorm vielfältig ist und von zunehmender Globalisierung, und natürlich der Digitalisierung geprägt wird.

Unabhängig von bestimmten Organisationen und Branchen ist davon auszugehen, dass eine durch die Digitalisierung ermöglichte Entkopplung der Erwerbsarbeit von festen Arbeitszeiten und -orten zu wachsender Flexibilisierung und Mobilität führt. Ferner ist abzusehen, dass die Organisationsstrukturen offener und netzwerkähnlicher werden (müssen), um in Komplexität (über-)lebensfähig zu bleiben. Daraus wiederum folgt, dass eine eindeutige Zuordnung von Mitarbeiter*innen zu Organisationen nicht mehr einfach möglich ist. Das wiederum führt zu Veränderungen der Arbeitsbeziehungen (zwischen Personen, zwischen Personen und Robotern, zwischen Personen und zwischen Organisationen). Durch diese veränderten Arbeitsbeziehungen besteht die Hoffnung, dass Sinnhaftigkeit der Arbeit an Bedeutung zunimmt (vgl. näher Werther, S., Bruckner (Hrsg., 2018): Arbeit 4.0 aktiv gestalten. S. 15ff).

Vielleicht haben Sie dies in Ihrer Organisation bereits bemerkt: Die kurz skizzierte Zukunft der Arbeit macht auch vor sozialen Organisationen nicht Halt. Auch in sozialen Organisationen finden entsprechende Veränderungen statt, angefangen von der Nutzung digitaler Möglichkeiten der Zusammenarbeit über die “Social Media”-Kommunikation, neuer Organisationsstrukturen bis hin zu zum Einsatz freiberuflicher Mitarbeiter*innen oder der interorganisationalen Vernetzung der Organisationen untereinander.

Klar ist auch, dass es in der Arbeit mit Menschen kaum möglich ist, diese ausschließlich flexibel “im Homeoffice” zu erledigen (wobei einschränkend hinzugefügt werden muss, dass VR-Entwicklungen dies ggf. in naher Zukunft ändern könnten). Die Betreuung von Kindern im Kindergarten setzt per se räumliche Anwesenheit voraus. Die Dokumentation der Entwicklung der Kinder muss hingegen nicht zwingend am Computer in der Einrichtung, sondern kann auch von unterwegs oder zu Hause erfolgen. Die damit einhergehende Flexibilisierung der Arbeit ist von Seiten der Chancen und Risiken zu betrachten, aber die Möglichkeit, Zeit und Arbeitsort teilweise wählen zu können, eröffnet neue Möglichkeiten. Hier sind Sie gefordert, gemeinsam mit Ihrem Team kreative Lösungen zu entwickeln, wie Arbeitszeit neu und anders gestaltet werden kann.

Die Nutzung von Social Media in sozialen Organisationen führt schon jetzt zu organisationalen Entwicklungen, die zu veränderten Organisationskulturen durch die Veränderung der Organisationsstrukturen beitragen. Konkret: Sie als Vorgesetzter (über das Wort lässt sich vortrefflich diskutieren) können schon zeitlich nicht jeden einzelnen Post auf der Facebookseite oder jeden Tweet der Organisation abnicken. Daraus erwächst eine Übergabe der Verantwortung an Ihre Mitarbeitenden zur Mitgestaltung der externen Kommunikation. Sofern Ihre Mitarbeitenden diese Verantwortung auch annehmen führt dies zu mehr Eigenverantwortung und Selbstbestimmung nicht nur für die Betreuung der Facebookseite, sondern innerhalb der Organisation als Ganzes. Ihre Mitarbeiterinnen beginnen, auch die Organisation aktiv mitzugestalten.

Nur am Rande: Zur Bewältigung hochkomplexer Problemlagen ist diese Eigen- oder Selbstverantwortung im organisationalen Kontext nur zuträglich.

Darüber hinaus findet sich in der deutschen Übersetzung der Definition Sozialer Arbeit der Satz, dass Soziale Arbeit die Stärkung der Autonomie und Selbstbestimmung von Menschen fördert. Dies geschieht auf Seiten der Mitarbeiter*innen durch die digitale interne und externe Kommunikation in den Organisationen beinahe automatisch. Und gelebte Autonomie macht auch mehr Sinn in der Arbeit mit Menschen.

Aus der Perspektive der Organisationsentwicklung ist Digitalisierung systemisch zu betrachten: Es stehen Führungs- und Geschäftsprozesse, Strukturen, der Umgang mit Mitarbeiterinnen, die Infrastruktur und damit die Kultur Ihrer Organisation insgesamt auf dem Prüfstand. Selbstverständlich ist auch hier nicht alles positiv. Ein schlechter Prozess bleibt ein schlechter Prozess, auch wenn Sie diesen digitalisiert abbilden. Aber die Möglichkeiten, Ihre Organisation beweglicher und – für die Ihre Mitarbeiterinnen und Klient*innen – Achtung Buzzword-Bingo: agiler zu gestalten, wachsen auch und gerade durch die Möglichkeiten der Digitalisierung.

Wir kommen jedoch zunehmend zu der Auffassung, dass es nicht ausreichen wird, “mal langsam” damit zu beginnen, Führungs- und Organisationsstrukturen zu überdenken. So wird es in anderen Branchen zunehmend deutlich, dass Deutschland kein “Bollwerk wider die Digitalisierung” ist, wie man es bei den Lobliedern auf die deutsche Ingenieurskunst denken könnte. Digitale Geschäftsmodelle greifen Branchen an und “Fintechs” stoßen bis in die heiligen Dax 30 vor – mit Geschäftsmodellen, die völlig anders funktionieren, als bislang üblich.

Nun gut, Fintechs, klar… Aber unsere Organisation? Soziale Organisationen?

Auch hier ist auf die Möglichkeit zu verweisen, durch die Digitalisierung ressourcenschonend ganz neue Geschäftsmodelle auch und gerade für soziale Organisationen zu ermöglichen. Plattformen wie nextdoor.de oder betreut.de zeigen eindrücklich, welche Bewegung auch in dem System ist.

Als kleines Beispiel: Im Jahr 2016 ist “Google Capital” mit dem lustigen Betrag von 46,35 Millionen Dollar bei care.com, dem Mutterunternehmen von betreut.de eingestiegen. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Noch eins? Die im Jahr 2010 gestartete Firma nextdoor konnte bislang 210 Millionen Dollar (Stand 2017) einsammeln.

Diese (disruptiven) Entwicklungen werden bislang jedoch ausschließlich forciert von Menschen außerhalb der Profession der Sozialen Arbeit.

Den organisationalen Blick abschließend nur noch der Hinweis auf die Frage, wie Innovationen ermöglicht werden können: Hier ist der Austausch mit Menschen mit anderen Denk- und Sichtweisen, hier ist Diversität wesentlich. Wenn sich also soziale Organisationen weiterentwickeln wollen (was sie zwingend müssen), dann bieten digitale Kommunikations- und Arbeitsformen hier hervorragende Möglichkeiten des Austauschs und der Vernetzung.

Kurz: Soziale Organisationen müssen mit der Zeit gehen, um nicht mit der Zeit zu gehen. Sie müssen zurückkommen zu ihrem Kern – der Bewältigung sozialer Probleme. Dies gelingt – unabhängig von der Digitalisierung übrigens – nur durch Selbstorganisation zur Komplexitätsbewältigung, organisationalem Sinn und einer ganzheitlichen Orientierung auf die Menschen. Lassen Sie dies in Ihrer Organisation zu!

Makroebene: Auswirkungen auf “die” Soziale Arbeit

Die Makroebene der Digitalisierung fokussiert auf die Veränderungen aufgrund der Digitalisierung für Profession und Disziplin Sozialer Arbeit. Hierzu ein allumfassendes Statement zu liefern, ist nahezu unmöglich, gleichwohl wollen wir zumindest Ansätze für Sie skizzieren.

Als mögliche Orientierung für einen Blick auf die Profession hilft die bereits oben skizzierte Definition Sozialer Arbeit:

“Soziale Arbeit fördert als praxisorientierte Profession und wissenschaftliche Disziplin gesellschaftliche Veränderungen, soziale Entwicklungen und den sozialen Zusammenhalt sowie die Stärkung der Autonomie und Selbstbestimmung von Menschen. Die Prinzipien sozialer Gerechtigkeit, die Menschenrechte, die gemeinsame Verantwortung und die Achtung der Vielfalt bilden die Grundlage der Sozialen Arbeit. Dabei stützt sie sich auf Theorien der Sozialen Arbeit, der Human- und Sozialwissenschaften und auf indigenes Wissen. Soziale Arbeit befähigt und ermutigt Menschen so, dass sie die Herausforderungen des Lebens bewältigen und das Wohlergehen verbessern, dabei bindet sie Strukturen ein.”

Um nur einen Punkt herauszugreifen: Wenn Soziale Arbeit als Profession und Disziplin gesellschaftliche Veränderungen, soziale Entwicklungen und den sozialen Zusammenhalt fördern soll, muss eine Auseinandersetzung der Sozialen Arbeit mit der Digitalisierung erfolgen, um überhaupt verstehen zu können, wie diese Entwicklungen vonstatten gehen und welche Implikationen damit verbunden sind. Und eine der wesentlichen gesellschaftlichen Entwicklungen ist nun einmal die Digitalisierung. Eine Auseinandersetzung damit ist somit zwingend erforderlich. Dazu wiederum bedarf es Kompetenzen im Umgang mit der Digitalisierung auf Seiten der Professionellen in den Sozialen Berufen. Insbesondere die von Anja C. Wagner treffend beschriebenen 4 K’s “Kollaboration, Kreativität, Kommunikation, Kritisches Denken” müssen vehement in die grundständigen Bachelor-Studiengänge Sozialer Arbeit ebenso wie in die Curricula der Studiengänge des Sozialmanagements einfließen (sofern formale Bildung überhaupt in der Lage ist, Kompetenzen für die digitale Transformation zu vermitteln). Nur mit diesen Kompetenzen kann die gesellschaftsgestaltende Rolle der Sozialen Arbeit in Zeiten der digitalen Transformation überhaupt wahrgenommen werden.

Darüber hinaus braucht es, wie in der Einleitung angeführt, einen breiten Dialog der Profession und der Disziplin Sozialer Arbeit über die Werte Sozialer Arbeit, die wir aus netzpolitischer Perspektive für wichtig erachten.

Neben den großen Wohlfahrtsverbänden, die hier aktuell eine Vorreiterrolle einnehmen, müssen auch die Ausbildungs- und Forschungsstätten Sozialer Arbeit ihre Stimme mit einbringen. Denkbar wäre eine eigene Arbeitsgruppe zum Thema Digitalisierung beim Fachbereichstag Soziale Arbeit, um hier zu überlegen, wie das Thema angemessen curricular in die Ausbildung eingebracht werden kann.

Kurz: Als Chance sehen wir, dass der Kern Sozialer Arbeit – die Förderung sozialer Entwicklungen und des sozialen Zusammenhalts sowie die Stärkung der Autonomie und Selbstbestimmung von Menschen – durch die Digitalisierung gesellschaftlich in den Vordergrund rückt und durch die Profession und Disziplin Sozialer Arbeit, basierend auf einer fundierten Auseinandersetzung mit der Digitalisierung, tatsächlich mitgestaltet werden kann.

2.
3.
4.
5.
6.
2.

2. Digitaliwas? Definitionsangebote

Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor? Gefühlt jede*r spricht derzeit von der “Digitalisierung” - entweder wie wichtig, disruptiv oder bedrohlich diese sei. In “die Digitalisierung” wird viel Hoffnung gelegt oder Schreckensszenarien aufgezogen und manchmal passiert sogar beides gleichzeitig. Keine Meinung zu dem Thema zu haben ist schon fast verdächtig, eine nüchterne Betrachtungsweise die Seltenheit.

[...]

3.

3. Auseinandersetzung mit Digitalisierung - Warum?

[...]

Sprachfähigkeit

Um bzgl. der “Digitalisierung” eine gewisse Sprachfähigkeit entwickeln zu können, bedarf es einer dezidierten Auseinandersetzung mit ebendieser - sowohl theoretisch als auch ganz praktisch. Denn nur auf dieser Grundlage lassen sich zum Beispiel Entscheidungen überhaupt erst (gemeinsam) treffen, nachvollziehen und vor allem davon betroffenen Menschen transparent vermitteln. Darüber hinaus sind wir aufgrund unseres professionellen Selbstverständnisses insofern angehalten sprachfähig zu sein, da nur so die eigene fachliche Positionierung begründet werden kann - hier sind sowohl befürwortende als auch ablehnende Positionen betroffen.

[...]

a) Warum?

b) Wozu?

 

 

4.

4. Kommunikations-  & Informationsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit

Ausgemachtes Ziel dieser Handreichung ist es insbesondere die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung in den Blick zu nehmen. Im vorherigen Punkt “Worüber reden wir bei ‘Digitalisierung’” beschrieben wir die Mehrdeutigkeit des Begriffs. Die Komplexität wird erneut deutlich, wenn wir folgende Grafik “Kommunikations- & Informationsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit” genauer betrachten.

 

6.

6. Blick in die Glaskugel oder: Wünsche der Autoren

1. Digitale Kompetenzen in Studium und Ausbildung integrieren

2. Soziale Organisationen zukunftsfähig gestalten

3. Räume des Austauschs und der Zusammenarbeit schaffen

4. Digitalisierung geschieht nicht um der Digitalisierungs Willen

5. Fehlerfreundlichkeit zulassen

6. Eigene Gehversuche wagen

7. Männerüberschuss beenden

8. Über Zukunftsforschung und Wahrsagerei und die Begleitung ins Ungewisse

9. Über Katalysatoren, Aggregatoren und Offenheit

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.