5. Denkfolien für gelingende Perspektivwechsel

Wie oben kurz angerissen werden wir im Folgenden aus verschiedenen Perspektiven auf das Phänomen “Digitalisierung” blicken und darüber versuchen, den schwer greifbaren Komplex “Digitalisierung” zugänglicher machen. Dabei lassen sich – das ist das aus unserer Sicht spannend – mehrere Folien übereinander legen. Das kennen manche von Ihnen noch vom Overhead-Projektor. Dabei fokussieren wir verstärkt auf die Möglichkeiten der Digitalisierung, da wir davon überzeugt sind, dass eine positive Herangehensweise Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.

Denkfolie #1

Wir werden mit einer Einordnung der Digitalisierung im Kontext sozialer Arbeit anhand der Mikro, Meso- und Makroebene beginnen, wobei wir bei der Mikroebene den Mensch im Kontext der Digitalisierung aus Richtung der Mitarbeiterinnen wie auch der Nutzerinnen betrachten. Unter der Mesoebene fassen wir formelle Organisationen menschlichen Zusammenlebens und hier vor allem die Rolle und die Herausforderungen (und Chancen) sozialer Organisationen. Unter der Makrobene fassen wir dann abschließend das gesellschaftliche Funktionssystem der Profession und Disziplin Sozialer Arbeit (wenn es denn als eines zu betrachten ist).

Denkfolie #2

An die Einordnung anhand der drei Analyseebenen anschließend schauen wir auf die innerhalb der Teams unterschiedlichen Geschwindigkeiten, wie mit der Digitalisierung umgegangen werden kann. So stellen wir immer fest, dass eine Auseinandersetzung mit Fragestellungen der Digitalisierung von unterschiedlichen Menschen auf unterschiedliche Arten wahrgenommen wird.

Denkfolie #3

Hier regen wir zur Aufhebung der Trennung zwischen analoger und digitaler Denkweisen an. Es macht keinen Sinn mehr, hier Grenzen (im alltagssprachlichen Sinne) zu ziehen und zu unterscheiden. Dies eröffnet im besten Falle neue Einsichten.

Denkfolie #4

Wir brauchen analoge sowie digitale Räume, um Austausch und Begegnung zu den großen Fragen der Digitalisierung zwischen Wissenschaft, Praxis, Menschen und Gesellschaft zu ermöglichen. Wie das gelingen kann und welche Formate möglich sind, können Sie hier nachlesen.

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2. Digitaliwas? Definitionsangebote

Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor? Gefühlt jede*r spricht derzeit von der “Digitalisierung” - entweder wie wichtig, disruptiv oder bedrohlich diese sei. In “die Digitalisierung” wird viel Hoffnung gelegt oder Schreckensszenarien aufgezogen und manchmal passiert sogar beides gleichzeitig. Keine Meinung zu dem Thema zu haben ist schon fast verdächtig, eine nüchterne Betrachtungsweise die Seltenheit.

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3. Auseinandersetzung mit Digitalisierung - Warum?

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Sprachfähigkeit

Um bzgl. der “Digitalisierung” eine gewisse Sprachfähigkeit entwickeln zu können, bedarf es einer dezidierten Auseinandersetzung mit ebendieser - sowohl theoretisch als auch ganz praktisch. Denn nur auf dieser Grundlage lassen sich zum Beispiel Entscheidungen überhaupt erst (gemeinsam) treffen, nachvollziehen und vor allem davon betroffenen Menschen transparent vermitteln. Darüber hinaus sind wir aufgrund unseres professionellen Selbstverständnisses insofern angehalten sprachfähig zu sein, da nur so die eigene fachliche Positionierung begründet werden kann - hier sind sowohl befürwortende als auch ablehnende Positionen betroffen.

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a) Warum?

b) Wozu?

 

 

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4. Kommunikations-  & Informationsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit

Ausgemachtes Ziel dieser Handreichung ist es insbesondere die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung in den Blick zu nehmen. Im vorherigen Punkt “Worüber reden wir bei ‘Digitalisierung’” beschrieben wir die Mehrdeutigkeit des Begriffs. Die Komplexität wird erneut deutlich, wenn wir folgende Grafik “Kommunikations- & Informationsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit” genauer betrachten.

 

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6. Blick in die Glaskugel oder: Wünsche der Autoren

1. Digitale Kompetenzen in Studium und Ausbildung integrieren

2. Soziale Organisationen zukunftsfähig gestalten

3. Räume des Austauschs und der Zusammenarbeit schaffen

4. Digitalisierung geschieht nicht um der Digitalisierungs Willen

5. Fehlerfreundlichkeit zulassen

6. Eigene Gehversuche wagen

7. Männerüberschuss beenden

8. Über Zukunftsforschung und Wahrsagerei und die Begleitung ins Ungewisse

9. Über Katalysatoren, Aggregatoren und Offenheit

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