Weitere Denkfolien/Zugänge

Wir hoffen mit den oben aufgezeigten Denkfolien zumindest erste Anregungen zu Betrachtungsmöglichkeiten gegeben zu haben. Dabei haben wir uns z.B. an Schemata (Mirko-Makroebene) gehalten oder künstliche Dichotomien bedient.

Weitere Zugangsmöglichkeiten, sich “der Digitalisierung” zu nähern, sollen hier lediglich genannt und zu Teilen mit interessanten Beiträgen verlinkt werden. Dabei sind es zunächst disziplinäre oder methodische Zugänge, ergänzt um weltanschauliche und profan wirkende Möglichkeiten der Betrachtung:

  • Ethische Betrachtung
  • Anthropologische Betrachtung
  • Kybernetische Betrachtung
  • Holistische Betrachtung
  • Wirtschaftliche Betrachtung
  • Sozialarbeitswissenschaftliche Betrachtung
  • Reflexive Alltagsbetrachtung
  • Hermeneutische Betrachtung
  • (Medien-)Pädagogische Betrachtung
  • Informationstechnologische Betrachtung
  • Soziotechnische Betrachtung
  • Populärwissenschaftliche und Mediale Betrachtung
  • Philosophische Betrachtung
  • Religiöse Betrachtung (bspw. in institutionalisierter Form → Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz)
  • Gruppenbezogene Interessenvertreter (Lobby → Bitkom)
  • Parteipolitische/Verbandspolitische Betrachtung (sämtliche Parteien, Gewerkschaften oder Arbeitsgemeinschaften wie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege – BAGFW)
  • Weltanschauliche Betrachtung (bspw. Humanismus)
  • u.v.m.
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2. Digitaliwas? Definitionsangebote

Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor? Gefühlt jede*r spricht derzeit von der “Digitalisierung” - entweder wie wichtig, disruptiv oder bedrohlich diese sei. In “die Digitalisierung” wird viel Hoffnung gelegt oder Schreckensszenarien aufgezogen und manchmal passiert sogar beides gleichzeitig. Keine Meinung zu dem Thema zu haben ist schon fast verdächtig, eine nüchterne Betrachtungsweise die Seltenheit.

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3. Auseinandersetzung mit Digitalisierung - Warum?

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Sprachfähigkeit

Um bzgl. der “Digitalisierung” eine gewisse Sprachfähigkeit entwickeln zu können, bedarf es einer dezidierten Auseinandersetzung mit ebendieser - sowohl theoretisch als auch ganz praktisch. Denn nur auf dieser Grundlage lassen sich zum Beispiel Entscheidungen überhaupt erst (gemeinsam) treffen, nachvollziehen und vor allem davon betroffenen Menschen transparent vermitteln. Darüber hinaus sind wir aufgrund unseres professionellen Selbstverständnisses insofern angehalten sprachfähig zu sein, da nur so die eigene fachliche Positionierung begründet werden kann - hier sind sowohl befürwortende als auch ablehnende Positionen betroffen.

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a) Warum?

b) Wozu?

 

 

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4. Kommunikations-  & Informationsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit

Ausgemachtes Ziel dieser Handreichung ist es insbesondere die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung in den Blick zu nehmen. Im vorherigen Punkt “Worüber reden wir bei ‘Digitalisierung’” beschrieben wir die Mehrdeutigkeit des Begriffs. Die Komplexität wird erneut deutlich, wenn wir folgende Grafik “Kommunikations- & Informationsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit” genauer betrachten.

 

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6. Blick in die Glaskugel oder: Wünsche der Autoren

1. Digitale Kompetenzen in Studium und Ausbildung integrieren

2. Soziale Organisationen zukunftsfähig gestalten

3. Räume des Austauschs und der Zusammenarbeit schaffen

4. Digitalisierung geschieht nicht um der Digitalisierungs Willen

5. Fehlerfreundlichkeit zulassen

6. Eigene Gehversuche wagen

7. Männerüberschuss beenden

8. Über Zukunftsforschung und Wahrsagerei und die Begleitung ins Ungewisse

9. Über Katalysatoren, Aggregatoren und Offenheit

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